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Die Sache mit dem Krieg     

In großen Schritten ging es jetzt vorwärts.

Wir umrundeten den kleinen Part Chinas im Osten und näherten uns Khabarovsk. Zuvor übernachteten wir in einem Dorf bei einem um 3 Uhr nachmittags bereits alkoholisiertem älteren Herren, der uns einlud.

Wir kochten mit frischen Kartoffeln, Tomaten und anderem, was in seinem Garten wuchs.

Nach 1 Flasche Wodka, bei der ich etwas half, öffnete er die nächste und fragte mich, ob ich schon mal eine Waffe gesehen habe, und ob ich eine sehen will.

Man merkte, wie die Stimmung sich veränderte und es war klar, dass wir gleich eine Waffe vor Augen haben werden. Stephanie nahm die Kinder und brachte sie ins Campinghaus. Währrenddessen wurde mir ein Gewehr der deutschen Truppen aus dem zweiten Weltkrieg in die Hand gedrückt.

Es war Gott sei Dank nicht geladen.

Als wir ins Bett wollten, verstand er das gar nicht. Er wollte, dass wir weiter mit ihm tranken. Wir verneinten nachdrücklich und gingen zum Camper. Mit einem etwas mulmigem Gefühl schlufen wir im Garten vor seinem Haus.
Am nächsten Morgen verabschiedeten wir uns von dem fast nüchternem Mann, der wieder der Sonnenschein in Person war und bekamen noch einen Sack Kartoffeln und Orangen geschenkt.

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