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Budapest     

Es ging entlang der Donau. Vorbei an kleinen Dörfern und Feldern. Die Straße windete sich immer entlang des Flußes und so gab es einige schöne Kurven.

Das schöne Wetter wurde nicht nur von mir zum Motorradfahren genutzt. Mir kamen unzählige ungarische Biker entgegen, die mich freudig winkend begrüßten. So muss das sein.

In Budapest hatte ich schon wieder einen Freund, der dort Medizin studiert und zentral in der Innenstadt wohnt. Mit dem Navi fand ich wieder auf Anhieb hin. Es gab sogar einen Innenhof und ich musste mein Motorrad nicht auf der Straße parken. Von der Mitbewohnerin erfuhr ich, dass es schon öfter vorkam, dass Leute einfach vor ihren Augen Autos auf der Straße knackten.

Der Tag war durch die Anreise schon fast vorbei und so kochten wir nur noch etwas und gingen nach einigen Medizinvideos ins Bett :-D

Am nächsten Tag wollte ich ganz Budapest besichtigen. Die Wohnung lag, wie gesagt, so zentral, dass ich alles zu Fuß erledigen wollte.

Zuerst ging es durch eine Bar-Gasse. In die Innenstadt. Vorbei an kleinen Läden wollte ich zuerst auf die Burg.

Über Nacht hatte es geregnet und deutlich abgekühlt. Langsam merkte ich, dass kurze Hose und T-Shirt bei 14 Grad und Wind zu wenig sind.

Auf der Burg angelangt genoß ich den Blick über die Stadt. Besonders das Parlament sticht besonders hervor.

 

 

 

 

Nach 6 Stunden, 20 Kilometer, schmerzenden Füßen und auf nichts mehr Lust, kam ich zurück in die Wohnung und duschte erst einmal ausgiebig. Nach Budapest habe ich keine Bekannten mehr, bei denen ich übernachten kann. Ob ich mir ein Hostel leisten werde, weiß ich noch nicht.

Abends war ich bei einer Medizinergruppe zum Kochen und Essen eingeladen. Der Abend endete bei einer Runde Ligretto.

Heute war dann Wellness angesagt und ich fuhr ins Széchenyi Bad. Nach 5 Stunden planschen gings wieder zurück mit der Metro, die die erste auf dem europäischen Kontinent ist und so sieht und fühlt sie sich auch an.

 

 

 

 

 

Morgen gehts weiter Richtung Bucarest vorbei am Plattensee, den Karpaten und dem Schloss Dracula. Wird wohl einige Tage dauern, bis ich in Bucarest ankomme.

 

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