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Elektrikprobleme…     

Der Akku der Kamera hatte in Almaty aufgegeben. Jetzt konnte ich endlich das 12V China-Ladegeraet testen. Angesteckt und der Akku wurde geladen. So gings auf die sehr gute Strasse nach Astana. 1300 Kilometer wollte ich in 2 Tagen machen. Auf der guten Strasse sah es danach aus, dass es kein Problem geben duerfte.

Ich traeumte vor mich hin und war voller Tatendrang endlich die Mongolei zu erreichen. Auf der gut ausgebauten Strasse kam sogar Route-66-Feeling auf. Der Wind wehte mir in den Helm und alles war einfach nur gut. Dann hielt ich mal wieder an um etwas zu trinken. Bei 34 Grad, stieg mein Wasserverbrauch auf gut 5-7 Liter am Tag.

Nachdem ich dann auch noch aus meinen Benzinkanister nachgetankt hatte, wollte ich wieder weiter. Doch nichts ruehrte sich. Keine Oelkontrollleuchte. Keine Leerganganzeige. Keine Seitenstaenderanzeige. Nichts. Nicht einmal das Relais klickte. Verdammt. Was war das nun schon wieder.

Voellig entnervt hatte ich gar keine Lust in der Affenhitze nach der Fehlerquelle zu suchen. Ich wusste, dass es mit der Transalp manchmal Probleme mit dem Regler fuer die Batterieladung gab. Also schob ich das Motorrad an und tatsaechlich startete es nach dem einkuppeln. Elektrikprobleme... Na toll. Camping konnte ich damit heute auch vergessen. Abseits der Strasse auf Sand konnte ich das Motorrad garantiert nicht anschieben und starten.

Also entschied ich mich in Balqash fuer ein Hotel. Ich traf 3 Jugendliche, von denen einer sogar Englisch sprach. Sie wollten meine Batterie ueber Nacht laden. Gesagt getan. Am naechsten Morgen konnte ich mit der frisch geladenen Batterie wieder normal starten. Die Ursache und das Problem an sich war zwar noch nicht geklaert, aber so kam ich wenigstens konfortabel nach Astana. Dort hatte ich schon Kontakt mit dem oertlichen Offroad-Club aufgenommen, der mir helfen wollte.

 

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