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Алтаи / Altai     

Altai. Eine wunderschöne Gegend. Im südlichen Teil Richtung Mongolei etwas trostlos.

Aber je weiter man Richtung Landesinneres fuhr, desto grüner und schöner wurde es.

Natürlich haben die kahlen Berge auch ihren Reiz. Aber hinter uns lag die Gegend, in der ich mein Motorrad aufgegeben hatte und auf ein Auto umsteigen musste.

Die Kinder waren gestresst. Sie hatten sich den Trip wohl aufregender vorgestellt. Wir beschlossen also im touristischen Teil halt zu machen und eine Pferdetrip zu machen. Die Kleinen ritten zu Hause professioneller und so freuten sich alle auf die organisierte Tagestour.

Das ganze hatte aber wieder einen Haken :-D Normalerweise ritten die Pferde nur eine 30 Minuten Tour im Kreis. Aber der Besitzer sah wohl nur das Geld und versicherte, alles kein Problem.

Aber die Pferde folgten kaum Anweisungen. Sie blieben manchmal stehen und wollten einfach nicht weiter. Nachdem wir alle kleine Zweigruten in der Hand hielten gings einigermaßen vorwärts. Über Stock und Stein, querfeldein und auch schon mal durch dichten Blätterwald.

Auf dem Weg zuruck wurde es dann noch spannend. Ein wilder Hengst kam um eine Ecke geschossen. Er musste wohl die Stuten gerochen haben. Seine Vorderbeine waren zusammengebunden, damit er niemanden decken konnte. Trotzdem war er um einiges schneller als unsere lahmen Krücken. :-D

Unser Guide versuchte den Hengst zu vertreiben und gab uns zu verstehen schnell weiter zu reiten. Aber die kleine Susan bekam es mit der Angst zu tun. Stephanie nahm sie vom Pferd und beide gingen zu Fuß weiter. Ich bekam vom Guide sein Pferd, weil es das Leitpferd war und alle anderem ihm folgen würden.

WOW das war jetzt ein ganz anderes Pferd. Folgsam. Schnell. Beherschbar. So musste das sein. Im schnellen Trab gings weiter und nach 2 Kilometern warteten wir auf den Guide. Der Hengst hatte aufgegeben und es ging wieder langsam zurück zum Startpunkt.

Als wir abstiegen nach 9 Stunden auf dem Pferd, gab jeder einen anderen Laut des Schmerzes von sich :-D

Wir fielen ins Bett.

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