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Бурабай / Burabay und der Weg nach Russland     

Vom billigem Zelt hatte ich ja schon berichtet. Es ging also wieder in das Geschaeft, in dem ich es erstanden hatte. Ohne Rechnung. Ich wollte es gegen ein teureres umtauschen und hoffte, dass der Mehrgewinn das Umtauschen auch ohne Quittung moeglich machen wuerde.

Im Geschaeft traff ich dann den englischsprachigen Verkaeufer wieder, der mir das erste Zelt verkauft hat. Umtausch sei kein Problem. Also griff ich diesmal zum Markenprodukt. Ein Coleman 3 Mann Zelt sollte es werden. 3000mm Wassersaeule sollten gegen Regen helfen.

Danach gings mal wieder zum Tanken. 55 Liter schleppte die Transalp mit sich rum, wenn sie voll betankt war. Diesmal brauchte ich aber nur 40 Liter. Das ganze gabs fuer guenstige rund 25 Euro :-D

Jetzt freute ich mich schon auf die einzige Autobahn in Kasachstan. Die A1. Europaeischer Standard sollte Astana mit dem 200 Kilometer entferntem Nationalpark verbinden (der heute auch mein Ziel war). Doch vorher wurde ich mal wieder auf einen Radfahrer aufmerksam.

Ich hielt an und fragte auf Englisch woher er denn kam. Es war natuerlich ein Deutscher. Welche Nation waere sonst so verrueckt mit dem Fahrrad bis nach Shanghai, oder wie dieser hier bis zum Baikalsee zu fahren :-D

Wir setzten uns in ein Kaffee und tauschten bei einer Kanne Tee Geschichten von der Strasse aus. Danach verabschiedeten wir uns und es ging auf die wirklich perfekte Strasse Richtung russische Grenze.

Je naeher ich dem Nationalpark Burabay kam, desto mehr veraenderte sich die Landschaft. Von sandiger Steppe, zu normaler Steppe und dann kamen auch schon die ersten Baeume und Wiesen.

Der Nationalpark lag zu Fuessen von Bergen mit gut 1000 Metern hoehe. Fuer eine Strassenmaut von einem Euro, duerfte man auf einer wunderschoenen Strasse fahren, die sich durch den Park schlaengelte. Herrlich. Leider waren alle schoenen Plaetze bereits touristisch verbaut. Also bog ich irgendwann einfach nach rechts in den Wald ein und fuhr ein paar Meter hinein. Hier schlug ich mein Nachtlager auf und erfreute mich gleich ueber das neue Zelt. Es war zwar nicht so schnell aufgebaut, wie mein Wurfzelt, aber nach 10 Minuten stand es da. Sehr geraeumig. Es war eine gute Investition.

Nach dem Essen (es gab Fischstaebchen) chattet ich noch mit meinen Freunden daheim und schlief dann sofort ein...

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