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Байконур / Baikonur     

In Baikonur selbst war wenig geboten. Einige Raketen und Denkmäler.

Zusammen mit einem aus Schweden kommendem Satelliten-Wissenschaftler und meinem Host aus Couchsurfing liefen wir einmal von Grenzmauer zu Grenzmauer. Das dauerte keine 30 Minuten.

Am nächsten Tag reparierten wir noch einige Dinge am Motorrad. Zum Beispiel wechselten wir die Schrauben am Kofferhalter, da bei diesen das Gewinde kaputt war.

Mit einem Kletterseil (es gab in ganz Baikonur keine Zurrgurte) verstärkten wir den Kofferträger. Nun konnten die Koffer nicht mehr so arg schwingen.

Ich hatte mich mit den 2 Fahrradfahrern aus Berlin verabredete. Diese waren auf der Straße 100 Kilometer vorraus. Sie hielten genau 1 mal an einem Monument an und genau zu diesem Zeitpunkt fuhr ich an der Straße an Ihnen vorbei. Telefonisch gab ich ihnen bescheid, dass ich bei einer Tasse Tee vor der nächsten Siedlung auf sie warte. Als sie ankamen gabs eine neue Kanne Tee.

Wir hatten uns zwar erst vor 4 Tagen verabschiedet, konnten uns aber schon einige neue Geschichten erzählen.

Gemeinsam kauften wir noch einige Lebensmittel ein und suchten uns dann an einem Fluss einen Schlafplatz, nachdem wir mit 4 Kasachen ein Bier trinken mussten, an denen wir am Strand vorbeimussten.

Vorher traf ich noch einen Spanier auf dem Motorrad der nach Usbekistan unterwegs war und von dort wieder nach Kasachstan wollte und weiter in die Mongolei. Vor 10 Tagen war er in Spanien aufgebrochen. 1000-1500km täglich. Je nach Straßenbeschaffenheit. Zum gemeinsamen campen konnte ich ihn nicht überreden. Er wollte heute noch 500km runterfahren.

Mit Pferde/Kuh/Kameldung kochten wir unser Abendessen und unterhielten uns bei deutschen Schlagern, ein paar Bier und Wodka.

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